Project Description

Wer ist Jesus Christus?

Ist Jesus lediglich einer von vielen Religionsstiftern oder ist er der Messias, der Erlöser dieser Welt? Im christlichen (apostolischen) Glaubensbekenntnis lesen wir Folgendes:

„Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde. Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.“

Jesus kam nicht in diese Welt, um eine Religion zu stiften oder um Gesetze aufzustellen. Er kam vielmehr, um einen bestimmten Auftrag zu erfüllen. Sein Ziel war, die Einheit zwischen Gott und den Menschen wiederherzustellen, die bereits durch den Ungehorsam der ersten Menschen (1. Mose 3:1-24) zerstört wurde. Seinen Auftrag beschrieb er wie folgt:

„Der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich bedienen zu lassen, sondern um anderen zu dienen und sein Leben als Lösegeld für viele hinzugeben.“ (Matthäus 20,28)

Das ganze Leben von Jesus auf dieser Erde war von Liebe gekennzeichnet. Er heilte die Kranken, liebte die Sünder, vergab ihnen ihre Schuld, weckte Tote auf, trieb Dämonen aus und erzählte den Menschen von Gottes Reich. Er rief seine Zuhörer aber auch zur Buße auf, das heißt zur Umkehr zu Gott. Jesus übertrat niemals Gottes Gebote. Er lebte ohne Sünde. Auch die Obersten des Volkes konnten keine Schuld an ihm finden, als sie ihn verhörten. Obwohl sie von seiner Unschuld überzeugt waren, verurteilten sie ihn dennoch zum Tod am Kreuz. Jesus hätte Gott, den himmlischen Vater, bitten können, dies zu verhindern. Doch er tat es nicht. Er nahm freiwillig den Weg des Leidens auf sich. Als er am Kreuz auf Golgatha qualvoll starb, starb er nicht für seine eigene Schuld, sondern für unsere. Er bezahlte für unsere Schuld, indem er die Sünde, die uns von Gott trennt, auf sich nahm. Durch seinen Tod öffnete er für uns einen Zugang zu Gott. Wir lesen in 2. Korinther 5:19

„Ja, in der Person von Christus hat Gott die Welt mit sich versöhnt, sodass er den Menschen ihre Verfehlungen nicht anrechnet; und uns hat er die Aufgabe anvertraut, diese Versöhnungsbotschaft zu verkünden.“

Im Alten Testament lesen wir, dass die Juden Opfer darbringen mussten, wenn sie Gottes Gebote übertraten. Das geschah in Form von Tieren oder anderem Essbaren, je nach Schwere der Schuld. Mit dem Sterben von Jesus am Kreuz hörte das Opfern auf, weil Jesus das endgültige Opfer wurde. Sein Tod wiegt mehr als alle anderen Opfer dieser Welt.

Jesus machte für uns den Weg zu Gott durch seinen Tod frei, der aufgrund des Sündenfalls und unserer persönlichen Sünde versperrt war. In dem bekannten Weihnachtslied „Lobt Gott, ihr Christen, allzugleich“ heißt es in Vers 6:

„Heut schleußt er wieder auf die Tür zum schönen Paradeis; der Cherub steht nicht mehr dafür, Gott sei Lob, Ehr‘ und Preis!“

Gott hat durch Jesus die Tür zum Paradies für uns geöffnet. Mit seinem Tod beglich Jesus unsere Schuld. Niemand außer Jesus war dazu fähig. Darum gibt es auch keinen anderen Retter außer ihm. Niemand sonst konnte zu Recht sagen:

„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ (Johannes 14:6)

Somit ist Jesus der Erlöser für die ganze Welt geworden. Sein Opfer am Kreuz hat Gültigkeit für jeden Menschen auf dieser Erde. Damit wird allerdings niemand automatisch gerettet. Jesus möchte, dass wir an ihn glauben und ihm unser Leben anvertrauen (vgl. Johannes 1:12 u. Johannes 3:16). Jemand sagte:

„Entweder stimmt es, was Jesus von sich behauptet, dann ist er wahrlich Gottes Sohn. Oder aber es stimmt nicht und dann ist er der größte Lügner.“

Zu Ostern feiern wir, dass Jesus von den Toten auferstanden ist. Ohne die Auferstehung wäre sein Sterben für uns bedeutungslos. Doch gerade durch seine Auferstehung bewies Jesus seine Gottessohnschaft. Er demonstrierte, dass er der Sieger über die Sünde, über den Tod und über den Teufel ist. Christen begrüßen sich darum zu Ostern mit dem bekannten Ostergruß: „Der Herr ist auferstanden! – Er ist wahrhaftig auferstanden!“

Im Glaubensbekenntnis heißt es, dass Jesus wiederkommen wird „zu richten die Lebenden und die Toten“. Nach seiner Auferstehung kehrte Jesus in den Himmel zurück. Während seine Jünger ihm noch nachsahen, standen plötzlich zwei Engel vor ihnen und sagten:

„Ihr Männer von Galiläa, warum steht ihr hier und starrt zum Himmel hinauf? Dieser Jesus, der aus eurer Mitte in den Himmel genommen worden ist, wird wiederkommen, und zwar auf dieselbe Weise, wie ihr ihn habt gehen sehen.“ (Apostelgeschichte 1:11)

Gustav Heinemann, ein früherer deutscher Bundespräsident, sagte sehr treffend über Jesus: „Die Herren dieser Welt gehen, unser Herr kommt.“

Wenn Jesus wiederkommt, kommt er auch als Richter (vgl. 2. Timotheus 4:1). Die Fragen, die wir uns im Blick auf seine Wiederkunft stellen sollten, sind diese:

„Herr Jesus Christus, ich danke dir für dein Opfer am Kreuz! Ich danke dir, dass du mich liebhast und auch meine Schuld auf dich genommen hast. Ich bekenne dir, dass ich gesündigt habe. Meine Sünden tun mir leid. Bitte vergib mir und reinige mich von aller meiner Schuld. Ich nehme dich in mein Leben hinein. Du sollst fortan mein Herr sein und ich möchte mit dir leben. Amen!“


Text übernommen aus dem Traktat ‘Wer ist Jesus Christus’ von Frieda Mumm.

Kostenlos eine Bibel erhalten?

Damit du selber die Gute Nachricht entdecken kannst

Bibel anfordern

oder hole dir eine kostenlose Bibel für dein Smartphone, Tablet oder deinen Computer.

Bibel App

Hast du eine Frage? Schicke sie per

WhatsApp
WhatsApp
E-Mail
E-mail